Parteien und Szenen
Bürgerbewegung Pro München - patriotisch und sozial e.V.
Diese rechtsextremistische Wahlvereinigung versucht seit ihrer Gründung 2006, Rechtsextremisten aus verschiedenen Lagern für den Kommunalwahlkampf in München an sich zu binden.
Herausgeber: Bayerische Informationsstelle gegen Extremismus — Staatliche Einrichtung
| Bayern |
|
|---|---|
| Anhänger: |
50 |
| Sprecher: |
Stefan Werner; Rüdiger Schrems |
| Gründung: |
2006 |
| Sitz: | München |
| Publikation: | „Bürgerbewegung Pro München - patriotisch & sozial“ |
Die „Bürgerbewegung Pro München - patriotisch und sozial e.V.“ (Pro München) wurde Mitte Januar 2006 in München mit dem Ziel gegründet, an der Kommunalwahl 2008 in München teilzunehmen. An der Gründungsversammlung nahmen Personen aus dem Umfeld der NPD, DP, DVU und REP teil. In der Folgezeit zogen sich die NPD-Anhänger aus dieser zurück und gründeten die „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ München (BIA-München) als eigene Wahlvereinigung.
Pro München macht in München lebende Ausländer und Randgruppen pauschal für städtische Probleme verantwortlich. Die Bürgerbewegung forderte in ihrem Programm zur Stadtratswahl 2008 die Ausweisung mehrfach straffällig gewordener Ausländer, die Beendigung der weiteren Zuwanderung in die Sozialsysteme, keine Bevorzugung von Randgruppen bei der Vergabe städtischer Mittel, die Ablehnung demonstrativer Moscheebauten in Konkurrenz zu christlichen Kirchen und die Verbesserung der Lebenssituation von alteingesessenen Münchnern in zunehmend überfremdeten Stadtteilen. Pro München verfehlte mit einem Anteil von 0,9 % der Stimmen den Einzug in den Stadtrat.
