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Demonstration des „Augsburger Bündnis – Nationale Opposition e.V.“ am 27. Februar 2010 in Augsburg
Zum Jahrestag der Bombenangriffe der Alliierten auf Augsburg im Februar 1944 hat das „Augsburger Bündnis – Nationale Opposition e.V.“ am 27. Februar einen Gedenkmarsch durch die Augsburger Innenstadt durchgeführt. Die Demonstration wurde von Roland Wuttke, Bezirksvorsitzender der NPD Oberbayern und Pressesprecher der NPD in Bayern, angemeldet.
Die Stadt Augsburg als Versammlungsbehörde hat im Vorfeld die Kundgebung verboten. Das Verwaltungsgericht Augsburg hob die Verbotsverfügung auf, eine Beschwerde der Stadt Augsburg wurde durch den Verwaltungsgerichtshof zurückgewiesen. Die am 25. und 26. Februar 1944 erfolgten Luftangriffe der Alliierten auf Augsburg nahm das„Augsburger Bündnis – Nationale Opposition e.V.“ bereits wiederholt zum Anlass, um unter dem Vorwand eines „würdigen Gedenken an die deutschen Opfer des angloamerikanischen Bombenterrors“ durch die Augsburger Innenstadt zu ziehen.
An der Demonstration des „Augsburger Bündnisses – Nationale Opposition e.V.“ beteiligten sich cirka 180 Rechtsextremisten. An den verschiedenen Gegenveranstaltungen in der Stadt Augsburg nahmen etwa 3000 Personen teil.
